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LE¦NICA


Heute ein Stadtteil von Wroc³aw, liegt am Fluss Bystrzyca, ca. 15 km vom Stadtzentrum entfernt. Früher als Siedlung bekannt (Lesnyc, Lesnicz, Lesna, lat. Lesnicia), ist Le¶nica auf den Resten der fürstlichen Burg entstanden, und wurde oft in den durch die Piasten in 13. Jhd. ausgestellten Dokumenten erwähnt. Bis zum Jahre 1873 war der Ort als Lissa in Schlesien, später als Deutsch Lissa und mit dem endgültigen Anschluss an Wroc³aw im Jahre 1928 als Breslau-Deutsch Lissa bekannt.
1289 erhielt Le¶nica das Stadtrecht (civitas Lesnicz) und wurde ein Handelszentrum des wichtigsten Handelsweges von Wroc³aw in Richtung ¦roda ¦l±ska und nach Legnica. Die Konkurenz der Großstadt Wroc³aw war aber für die Entwicklung Le¶nica ungünstig:
schon im 13. Jhd. wurde Le¶nica als Dorf bezeichnet.
Im 14. Jhd. erhielt Le¶nica sein Wappen: auf dem Zweifelderschild befand sich rechts in dem goldenen Feld die Hälfte des schwarzen schlesischen Adlers, links, in dem blauen Feld, befand sich ein gebeugter Arm, mit einer weißen geöffneten rechten Hand.

 

DER ALTERTÜMLICHE LANDSCHAFTSPARK


Nach den Untersuchungen historischer und ikonographischer Materialien (Archivrundfrage über den Park-Palast-Komplex von Grzegorz Grajewski) sowie aufbewahrter Relikte könnnen mindestens fünf Entwicklungsperioden der Parkkomposition unterschieden werden.

RENAISSANCEPERIODE
Die Grundanlage befindet sich auf der nordöstllichen fruchtbaren Terrasse am Fluss Bystrzyca. Ein vermutlicher Gebrauchs- oder Ziergarten, der sich ausserhalb der Schlosseindämmungen befand, konnte aus den Fenstern im Wohnteil des Schlosses bewundert werden.

SPÄTBAROCKE PERIODE
Ende des 18. Jhd., auf dem Plan von 1795 dargestellt, wo die Barockresidenz durch das nach den chinesischen Gärten gebildete Gartensystem mit den naturalistischen Merkmalen umgeben ist. Der sich breit in den Teich ergiessende Graben auf der Ostseite, mit zwei Inseln in Form von Wassertropfen, einer Doppelbrücke, einem Ansichthügel auf der Insel und einer Promenade am Fluss mit einem kleinem Erholungspalast ist eine Komposition, die aussergewöhnliche Elemente der Ortslandschaft verwendet.

ANFANG DES 19. JHD.
Mit dem Gestalten des Parks hat sich der berühmte Landschaftsmaler J.P. Lenne beschäftigt, der Schöpfer des Umbaus der Königsgärten von Sans-Souci in Potsdam. Charakteristisch für den sich entlang des Flusses Bystrzyca weit erstreckenden Park waren: freie Ringstrassenverteilung, breite Landschaftslichtungen, Ansichtswaldwege zum Schloss, Gartenbauwerke (Lauben, Gärtnerhaus, Orangerie), ein entwickeltes Wassersystem mit Teich und Kanälen. Den Hintergrund dazu bildete der Wald (Eichen, Platanen, Tulpenbäume, kanadische Kiefern, Weimutskiefern, schwarze Kiefern und blühende Sträucher: Jasmin, Spiersträucher, Heckenrosen).

WENDE DES 19. ZUM 20. JHD.
Der Park nimmt die Komposition im Sinne des Naturalismus an, wo die beschatteten Gehölze mit Hainbuchen und Eschen, Eichen und Weimutskiefern vorherrschten. Breite Lichtungen wurden mit expansiven Sträuchern bepflanzt (Eisbeere, Schneebeere), die Wege wurden geradegerichtet, der Graben um den Schloss herum wurde zugeschüttet, das Wassersystem verändert.

PERIODE NACH 1945
Langsames Schwinden der historischen Parkkomposition, Zerstörung von mehreren Parkgebäuden sowie vielen Baum- und Straucharten.

WENDE DES 20. ZUM 21. JHD.
Im Projekt der Renovierung des Park-Palast-Komplexes, bearbeitet durch die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Halina Krajewska ist die Wiederherstellung des früheren Zustandes der Schlossumgebung, besonders die Wiedegestaltung der Parkkomposition in der Zeit seiner vollen Blüte, nach dem behaltenen Plan von J.P. Lenne vom 1836, vorgesehen.
Es wird der Teilwiederaufbau des Eindämmungssystems des Schlosses beabsichtigt, mit zwei Brücken, zwei Inseln auf dem Teich, Ringpfaden und breiten Lichtungen, auf deren Rasenplatz einzelne Baum- und Straucharten gepflanzt werden sollen.
Man plant den ganzen Park von der Marszowicka Strasse mit der nachgebildeten Mauer zu umgeben, mehrere zahlreiche Bauwerke (Brücken, Gartenhäuser) zu rekonstruieren und vor allem die ausgesuchte Komposition der Pflanzendecke mit malerischen Baum- und Strauchbeeten, sowie englischen Blumenbeeten wiederanzulegen. Vorgesehen ist ein Spielplatz für Kinder und das „schwimmende” Musiktheater im Mittelteich. Der ¦wiêtojañski Platz wird in Ordnung gebracht: symetrisch zur stehenden Barocksäule soll ein Denkmal von ¦w. Jadwiga (St. Hedwig) mit einer Fontäne aufgestellt werden. Die Wiederherstellung betrifft auch die nähere Umgebung des Komplexes, die Fassaden der Patrizienhäuser entlang der Strassen: ¦redzka, Wolska und Dolnobrzeska.
Die Arbeiten sind schon stark fortgeschritten, was man feststellen kann, wenn man diesen schönen, oft unbekannten Winkel von Wroc³aw besucht. 

„Le¶nica, Landschaftspark und Palast”, Altertümlicher Landschaftspark, bearbeitet durch Halina Krajewska, Herausgeber Kulturhaus „Zamek”.

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